Eingruppierung: EG S 11b TVöD SuE, Anstellungsart: Unbefristet, Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit

Sozialarbeiter*in (m/w/d)
Bereich Integration

Die Kolpingstadt Kerpen ist mit ca. 70.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt im Rhein-Erft-Kreis und ein Ort der Vielfalt. Um als Stadtverwaltung die jetzigen und zukünftigen Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen wir die besten Charaktere - unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Alter, Religionszugehörigkeit, Einschränkung und sexueller Identität.

Was wir bieten:

• eine Festanstellung im öffentlichen Dienst,
• gleitende Arbeitszeit ohne Kernarbeitszeit,
• eine familienfreundliche Arbeitsatmosphäre durch Konzepte wie z.B. Modell „Ferien-Frei“ und mobiles Arbeiten,
• jährliche leistungsorientierte Bonuszahlungen gem. Vorgaben des TVöD sowie
• Jahressonderzahlung für Tarifbeschäftigte,
• die vergünstigte Mitgliedschaft im Urban Sports Club,
• Bezuschussung zum „Deutschland-Ticket“ für Tarifbeschäftigte,
• kostenfreie Nutzung der onlinebasierten Work Life Plattform Evermood,
• Jobradleasing für Tarifbeschäftigte,
• Kostenfreie Parkplätze.

Das erwartet Sie:

Die Soziale Dienststelle umfasst derzeit ein 5-köpfiges Team mit langjähriger Berufserfah-rung und vielschichtiger Qualifikation. Wir unterstützen unterschiedliche Personengruppen wie Migrantinnen, Migranten, Geflüchtete, EU-Zugewanderte und alle Personen aus dem gesamten Stadtgebiet ohne Wohnung, Obdach und in Wohnungsnot. Den o. g. Personen stehen wir beratend, betreuend, helfend, fördernd zur Seite, damit sie sich selbst helfen, ihre Chancen wahrnehmen und ein aktiver Teil der Gesellschaft werden können.

Die Mitarbeitenden der Migrationsberatungsstelle sind Teil der kommunalen Ausländerbehörde jedoch einer Gruppenleitung unterstellt. Sie leisten ihre sozialen Dienste überwiegend nach eigener Konzeptarbeit und nach dem Integrationskonzept der Kolpingstadt Kerpen. Die Einsatzplanungen werden regelmäßig evaluiert und angepasst.

Die Hauptaufgaben der sozialen Dienststelle umfassen im Wesentlichen:

• Offene Sprechstunden in der Dienststelle: Anhörung und Hilfestellung je nach Form des Anliegens,
• Unterstützung bei Antragstellungen von Bürgergeld, Grundsicherung, Kinder-, Eltern- und Wohngeld,                Kinderzuschlag, Rentenangelegenheiten, Geldern der Mutter-Kind-Stiftung, etc.,
• Beratungsangebote in allen lebenswichtigen Bereichen wie Sprache, Arbeit, Bildung, Ausbildung, Wohnung      und psychosozialer Krisenbewältigung,
• Sozialrechtliche Beratung in persönlichen, asyl- und ausländerrechtlich relevanten Angelegenheiten sowie in    sozialleistungs-, und mietrechtlichen Angelegenheiten,
• Orientierungsberatung für Neuzugewanderten aus Drittstatten und der EU,
• Individuelle, familiäre Sozial- und Kompetenzanalyse, Erstellung eines Förderplans sowie Sicherstellung        der Umsetzung,
• Schuldenregulierung/Schuldenberatung: Unterstützung, Hilfestellung und Vermittlung,
• Förderung der Integration in ganzheitlicher, psychosozialen Lebensführung und in allen                                      integrationsrelevanten Handlungsfeldern,
• Einzelfallhilfen/ intensive Unterstützung hilfebedürftiger Familien und einzelnen Personen,
• Unterbringung der neu zugewiesenen Personen sowie ihre Eingliederung in das soziale Zusammenleben in    Unterkünften und auf kommunaler Ebene Förderung ihrer Integration,
• Betreuung und Planung der Belegung der städtischen Gemeinschaftsunterkünfte und Wohnungen,
• Außendienst: Tägliche Betreuung in den Gemeinschaftsunterkünften und städtischen Wohnungen,
• Hilfestellung bei eigenständiger Lebensführung und Problembewältigung sowie Förderung der eigenen            Entfaltung in allen sozial und gesellschaftlich relevanten Lebensbereichen,
• Konfliktmediation in unterschiedlichen Konfliktsituationen aus allen Lebensbereichen.

Was uns überzeugt:

Für die Berücksichtigung im Bewerbungsverfahren müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

• Erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, der Sozialpädagogik oder der                                    Diplompädagogik/Erziehungswissenschaften (Diplom, Master oder Bachelor) mit staatlicher Anerkennung

• Initiative und Eigenständigkeit, Verhandlungsgeschick, Organisationsfähigkeit, selbstständige und                    strukturierte Arbeitsweise,
• psychische Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft und Durchsetzungsvermögen,
• transkulturelle Kompetenz, Verständnis und Empathie für die Menschen in sozialen Notlagen sowie                  Angehörigen aus unterschiedlichen Kulturen und Glaubensrichtungen,
• hohes Maß an Anerkennung und Einfühlungsvermögen für alle Belange von Migranten/Migrantinnen,                Geflüchteten, Wohnungslosen und Obdachlosen,
• gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift sowie sichere EDV-Kenntnisse,
• Kenntnisse über die in diesem Bereich relevanten Gesetze,
• Konfliktfähigkeit (Umgang mit Konfliktfällen), Teamfähigkeit, idealerweise Berufserfahrung mit Geflüchteten,      Personen mit Migrationshintergrund, Wohnungslosen und Obdachlosen,
• Fremdsprachenkenntnisse,
• Führerschein wünschenswert

                      Wir fördern die berufliche Zukunft von Frauen. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdrücklich erwünscht und nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen sind willkommen und erhalten bei gleicher Eignung den Vorzug.

                      Sie sind interessiert?

                      Dann bewerben Sie sich online über das Bewerbungsportal auf der Homepage der Kolpingstadt Kerpen.

                      Nähere Auskünfte zur inhaltlichen Ausgestaltung der Stelle können bei der zuständigen Gruppenleitung Herrn Özbey (02237/58-228) erfragt werden. Für weitere Auskünfte zum Bewerbungsverfahren und dem Ablauf steht Ihnen Frau Groß (02237/58-583) aus dem Personalamt gerne zur Verfügung.




                         

                         

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